Schmerzensgeld bei Permanent-Makeup

Das Amtsgericht München sprach einer Klägerin Schmerzensgeld wegen einer im Ergebnis mangelhaft durchgeführten Permanent-Makeup-Behandlung zu.

Die Klägerin war mehrmals bei der Beklagten in Behandlung. Die späteren Behandlungen führten jedoch dazu, dass bei der Klägerin zum einen der Lidstrich bei beiden Augen unterschiedlich breit war, zum anderen war ein gelblicher Rand um das Auge feststellbar. Dieser entstand durch die falsche Farbwahl. Zudem wurde die Farbe des Lidstrichs zu tief eingebracht, was zu einer jahrzehntelangen Haltbarkeit führt. Die Mangelhaftigkeit stand damit fest.

Insgesamt wurden der Klägerin 2.500 € zugesprochen. Dabei war vor allem ausschlaggebend, dass die Folgen der fehlerhaften Behandlung für jedermann sichtbar ist und die tatsächlichen farblichen Auswirkungen grob entstellend wirken.
Urteil des AG München vom 26.10.2016, Az.: 132 C 16894/13

Ihr
Rechtsanwalt Carsten W. Rücker
und
Ihre Wiss. Mit. Stefanie Meierhold

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